KTV Main-Kinzig Meister der Landesliga - Aufstieg in die Oberliga klar

 

In der Halle der KTV Obere Lahn in Biedenkopf, wo tags zuvor u.a. Fabian Hambüchen den Bundesligakampf gegen die TG Saar gewann, lieferte sich die KTV am vergangenen Wochenende gegen den direkten Gegner, die TG Seligenstadt, einen nervenaufreibenden Wettkampf. In fast Top-Besetzung mit Christopher Gamer, Georg Levin, Peter Geschwindner, David Doll, Robin Ottmann, Sören Krüger, Bernhard Maaß, Robin Schlereth, Angelo Rico und Lucas Schulz startete die Mannschaft am Sprung. Spitzenturner Alexander Brodt aus Seligenstadt patzte beim Überschlag-Salto und die Jungs der KTV zogen vorbei und gewannen knapp. Peter Geschwindner mit 11,75-, Robin Schlereth mit 11,75- und Christoph Gamer als Top-Scorer mit 11,95- holten sourverän 34,90 Punkte (Platz 2 am Sprung). Am Barren legte Gamer vor und sicherte mit 10,65 Zählern eine gute Basis. Schlereth ergänzte mit 10,75 und Geschwindner schloss mit eine guten Kür und 10,85 Punkten ab, jedoch konnte die TG Seligenstadt mit wenigen Zehnteln den Barren gewinnen. Der Vorsprung schmolz. Topleistungen zeigten die Kinzigtaler am Reck. Wie am Barren sicherten Geschwindner, diesmal ohne Patzer, Schlereth und Gamer die Mannschaftswertung. Doch das Ergebnis überraschte auch das zahlreiche Fachpublikum und die Fans der KTV. Seligenstadt zog mit 2 Punkten vorbei – ein herber Rückschlag. Mit überragenden Leistungen am Boden holte das heimische Team die Führung dann knapp wieder zurück. Fantastische, bundesligareife 36,45 Punkte erkämpften sich die Jungs. Sören Krüger und Peter Geschwindner glänzten mit 12,0 Punkten. David Doll erreichte bei seinem Debut 10,75 Zähler, doch Angelo Rico übertraf alle. Mit seinen Schraubensaltis begeisterte er Publikum sowie Kampfrichter und wurde mit 12,45 Punkten belohnt. Nun musste alles am Pauschenpferd klappen, da Pferdspezialist Hubmann nicht antreten konnte. Trotz Verletzung legte Bernhard Maaß eine gute Leistung ab. Geschwindner, wie Schereth konnten Ihre Trainingsleistung ebenfalls abrufen, doch Gamer patzte – Sturz auf das Gerät und Seligenstadt lag wieder punktgleich auf. Der dramatische Endkampf entschied sich dann an den Ringen. Die Jungs der KTV wurden hier trotz Spitzenübungen vom Kampfgericht nicht belohnt. Lucas Schulz und Robin Ottmann zeigten sich trotz Top-Score Werte entäuscht. Mit 0,7 Punkten Abstand gewann die TG Seligenstadt denkbar knapp den Endkampf. Die KTV sicherte sich jedoch mit Platz 2 acht Ligapunkte und gewann zum ersten Mal in der jüngeren Vereinsgeschichte die Landesliga. Dies wurde nach der Siegerehrung gebührend mit den Fans und Trainer gefeiert. Für Kunstturnwart Bernhard Maaß und die Trainer Thomas Starfinger, wie Bernd Lange heißt nun klares Ziel in 2014 – Klassenerhalt in der Oberliga.

 

Auf dem Bild 1:Peter Geschwindner am Sprung

2:Christoph Gamer am Pauschenpferd im Hintergrund gespannt die Mannschaft,

3:Mannschaft des Endkampfes mit den Trainern.

 

Mit freundlichem Gruß

Thomas Starfinger